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Fahrzeuge
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Leichtes Löschgruppenfahrzeug ( LLG)LF8
Das erste Einsatzfahrzeug der Ettelbrücker Feuerwehr wurde am 21.März 1943 in Betrieb genommen. Dies war ein großer Fortschritt im Feuerlöschwesen der Stadt, da das leichte Löschgruppenfahrzeug der Marke Mercedes mit einer Motorpumpe TS8/8 versehen war welche in einem Einachsanhänger (TSA) untergebracht war.
Ursprünglich war das Fahrzeug grün lackiert, trug die Aufschrift „Freiw. Feuerwehr Ettelbrück“ und trug bis zu seiner Ummeldung im Jahr 1946 das deutsche Polizeikennzeichen „Pol-77089“. Während des Krieges hatte das Fahrzeug die Bezeichnung „Leichtes Löschgruppenfahrzeug“ (LLG).
Zu diesem Einsatzfahrzeug gehörte ein Tragkraftspritzenanhänger ( TSA )
Das Einstazfahrzeug blieb bis zum 20 Dezember 1959 im Dienst. Und wurde von der Wehr in Vianden übernommen und leistete bis Juni 1967 dort seinen Dienst.
Feuerwehrtaktische Bezeichnung : LF 8 ( Leichtes Löschgruppenfahrzeug (LLG)
Fabrikat / Type : Mercedes-Benz AG / L 1500 S
Herstellung und Aufbau : Daimler-Benz AG, Mannheim
Lieferant : Deutsche Besatzung (Feuerschutzpolizei)
Baujahr / Außerdienststellung : 1941-1959
Hersteller : Mercedes
Motor : Vergasermotor DB M 159 Viertakt / 6 Zylinder / Wasserkühlung
44,3 kW (60PS)/3000
Einweihung : 21.03.1943
Gesamtmasse in kg : 3 900
Besatzung : 9 Personen ( Löschgruppe)
Wesentliche Ausstattung : Saug- und Druckschläuche, saug- und druckseitige Armaturen wie Saugkopf, Verteiler, Stralrohre usw., drei umluftunabhänige Atemschutzgeräte „Heeresatmer“, Beleuchtungsmittel, 4 Steckleiterteile, Krankentrage, Schaumausrüstung
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Löschgruppenfahrzeug LF15 ( Schweres Löschgruppenfahrzeug SLG)
Ettelbrück übernahm 1951 von der Wehr Diekirch ein weiteres Löschfahrzeug, welches noch aus der Kriegszeit bestand. Das schwere Löschgruppenfahrzeug (SLG) der Marke Mercedes besaß einen Wassertank von 400 Liter, eine Heckpumpe. Außerdem konnten bis zu 9 Besatzungsmitglieder im Fahrzeug mitfahren. Feuerwehrtaktische Bezeichnung : LF15
Fabrikat / Type : Mercedes L 3000 F
Herstellung und Aufbau :
Lieferant : Deutsche Besatzung ( Feuerschutzpolizei )
1951 von der Feuerwehr Diekirch übernommen
Baujahr / Außerdienststellung : 1942 -
Hersteller : Mercedes
Motor : 4 Zyl. Diesel - 75 PS
Einweihung : 1951
Gesamtmasse in kg : 4470
Besatzung : 9
Das Fahrzeug war bis zum Jahr 1965 im Dienste der Ettelbrücker Feuerwehr und wurde 1966 dem Feuerwehr - Landesverband zur Ausbildung für die Erlangung des LKW- Führerscheins zur Verfügung gestellt. Ausbilder und Fahrlehrer war übrigens Nicolas Scholtes, Mitglied der Wehr Ettelbrück und (Inspecteur – mécanicien ) des Landesfeuerwehrv erbandes.
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Löschfahrzeug Ford F-600E
Ein Amerikaner im Dienst der Ettelbrücker Feuerwehr
Gegen Ende der fünfziger Jahre kam des Öfteren die Notwendigkeit einen neuen Feuerwehrwagen anzuschaffen zur Sprache. In der Gemeinderatssitzung vom 30. September 1959 wurde gemäß den vorliegenden Submissionen entschieden, den Auftrag zum Kauf an die Firma Jean Cames aus Ettelbrück zu erteilen. Das Innenministerium übernahm zwei Drittel der Kosten, das alte Fahrzeug, ein Mercedes-Benz AG/L 1500 S LF8 (Leichtes Löschgruppenfahrzeug), der im Zweiten Weltkrieg der Ettelbrücker Feuerwehr zugeteilt worden war, wurde Ende Dezember 1959 an die Feuerwehr Vianden verkauft. Dieser Feuerwehrwagen war dort bis Anfang der siebziger Jahre in Betrieb und wurde nach seiner Ausmusterung zum Schrotthändler nach Stolzemburg gefahren. Das neue Fahrzeug, ein Ford Typ F 600 E, Baujahr 1960, wurde durch die Grand Garage Paul Wengler aus Ettelbrück angeliefert. Der Ford gehört zur dritten Generation der F-Series des US-Autobauers, diese war 1957 aufgelegt worden und wurde unverändert bis 1960 einschließlich in den USA gebaut. Das LF 16 TS (Löschfahrzeug – Tragkraftspritze) der Ettelbrücker Wehr ist mit einem Reihensechszylinder-Benzinmotor, der 139 PS SAE leistet, bestückt und wurde am 8. Februar 1960 angemeldet. Die Karosserie des Ford Typ F 600 E bestand bei seiner Anlieferung lediglich aus der Motorhaube, zum weiteren Aufbau musste das Fahrzeug zur Bachert Feuerwehrgerätefabrik in Bad Friedrichshall-Kochendorf gefahren werden. Diese Aufgabe wurde vom Kommandanten Nicolas Scholtes und dem Feuerwehrmann René Haler wahrgenommen; da das Fahrzeug allerdings keine Frontscheibe besaß, waren beide bei ihrer Fahrt ungeschützt den Widrigkeiten des Winters Anfang 1960 ausgesetzt. Als Sitzgelegenheit hatte man in der ortsansässigen Ford-Vertretung eine Bank mit einer Rücklehne aus einer Holzkiste gezimmert, eine Decke war zur Sitzpolsterung bestimmt. Der Komplettaufbau des neuen Fahrzeugs, gefertigt aus Stahl, erfolgte gemäß dem Lastenheft. Die Doppelkabine bot elf Mann inklusive Fahrer Platz, allerdings war der Komfort der Mannschaft bescheiden, diese musste sich mit Holzbänken begnügen. Neben der üblichen Ausrüstung eines Löschfahrzeugs führte der Ford eine Tragkraftspritze TS 8/8 mit VW Industrie Motor mit sich, die 1.000 Liter/Minute leistete. Eine Bachert-Vorbaupumpe FPV 8/8, die über eine Gelenkwelle vom Fahrzeugmotor angetrieben wird und 2.000 Liter/Minute leistet, wurde angeblockt. Die feierliche Einweihung des neuen Fahrzeugs sowie ein offizieller Probelauf an den Ufern der Alzette erfolgten am 25. Januar 1961. Im Laufe der Jahre erwies sich allerdings die Vorbaupumpe als Achillesferse für den Motor, dieser wurde zu sehr belastet. Da die Nockenwelle des Benziners nur einmal gelagert ist, ging diese mehrmals zu Bruch, der Motor musste jedes Mal geöffnet und überholt werden. Mitte der achtziger Jahre waren allerdings weder Neuteile noch ein Austauschmotor mehr im Handel aufzutreiben. Nach intensiver Suche wurde man im Nachlass des ehemaligen Ettelbrücker Taxiunternehmers Ed. Goegebeur fündig. Dieser hatte in den sechziger Jahren einen Ford Fairlane gefahren, dessen Motor baugleich mit dem des Feuerwehr-LKWs war. Ein Motorblock und Kolben wurden bei einem Sammler in Tuntange aufgetrieben, weitere Teile konnten bei einem Schrotthändler in Walferdingen beschafft werden. All diese Teile wurden im Ateliers Georges in Luxemburg-Stadt zu einem „neuen“ Motor verbaut. Das fertige Aggregat wurde dann in den Werkstätten der Ettelbrücker Gemeindeverwaltung, die in jenen Jahren verantwortlich war für den Unterhalt der Feuerwehrfahrzeuge, eingebaut. Der Ford konnte wieder seinen Dienst antreten, allerdings war er durch die Neuanschaffung eines Tanklöschfahrzeugs der Marke MAN im Jahre 1972 schon seit Längerem ins zweite Glied getreten. Seinen letzten Einsatz fuhr er 1999 und wurde dann aus dem offiziellen Arbeitsdienst ausgemustert. Es folgte eine komplette Grundüberholung durch die Ettelbrücker Feuerwehr, die ihn weiterhin in ihrem Fuhrpark führt; bei Feiern und Paraden macht er immer noch eine gute Figur.
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Trockentanklöschfahrzeug TroTLF2400
Feuerwehrtaktische Bezeichnung : TroTLF2400
Fabrikat / Type : M.A.N.- Diesel 9116
Herstellung und Aufbau : Firma Bachert – Bad Friedrichshall
Lieferant : Jean Cames Ettelbrück
Baujahr / Außerdienststellung : 1971 - 2004
Hersteller : M.A.N.
Motor : 6 Zyl. – 185 PS Diesel
Einweihung : 04.01.1972
Gesamtmasse in kg : 1 0360
Besatzung : 7
Wesentliche Ausstattung : Entsprechende feuerwehrtechnische Beladung, mech. Seilwinde, Pulverlöschanlage 750 kg mit 2 Schnellangriffe, Löschwasserbehälter 2400 lt, Löschpulverausstoss 7kg/sek bei 15bar, Schnellangriffseinrichtung - 1ND 1HD, Schaumtankinhalt 100lt, funktechnische Einrichtung der Marke Bosch – 20 Kanäle
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Früher GW Oel. Wurde umgebaut und dient heute als Mehrzweckfahrzeug. Sämtliches Material wurde in Wechsellader umgeladen |
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Mannschaftstransportwagen MTW
Am 25. August im Jahre 1983 wurde in einer kleinen Feier, der erste Mannschaftstransportwagen vergeben. Somit konnte nun im Ernstfall eine neunköpfige Mannschaft zu Einsätzen gebracht werden.
Feuerwehrtaktische Bezeichnung : MTW
Fabrikat / Type : Ford Transit
Herstellung und Aufbau : Ford
Lieferant : Garage Wengler – Ford
Baujahr / Außerdienststellung : 1983- 1993
Hersteller : Ford
Motor : 4 Zyl. – 108 PS Benzin
Einweihung : 25.08.1983
Gesamtmasse in kg : 2230
Besatzung : 9
Wesentliche Ausstattung : Funktechnische Einrichtung Marke Bosch
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Schlauchwagen SW1000
Feuerwehrtaktische Bezeichnung : SW1000
Fabrikat / Type : Ford F6
Herstellung und Aufbau :
Lieferant : Luxemburger Armee
Baujahr / Außerdienststellung : 1954 – 1989
Hersteller : Ford
Motor : 6 Zyl. – Benzinmotor - 108 PS
Einweihung : 1971
Gesamtmasse in kg : 7150
Besatzung : 2
Wesentliche Ausstattung : 1 000 Meter A-Schlauch, 200 Meter B-Schlauch
2 Motorpumpen TS 16/8
Anhänger mit Wasser/Schaumwerfer
Neben dem „TRUCK“ ERHIELT DIE Base de Support Ettelbrück 1966 ein weiteres Einsatzfahrzeug. Der Schlauchwagen F6, aus den Beständen der Armee diente bei der Feuerwehr zum Transport der Schläuche und Armaturen zur Brandstelle, sowie zum Verlegen der Druckschläuche über lange Wegstrecken. Mit seinen 1 000 Meter A Schlauch sowie 2 Motorpumpen TS 16/8 und seinem Wasser-Schaumwerfer welcher 4 000 Liter/Minute liefern konnte, machte er seinen Dienst bis 1989. Er wurde dann durch ein moderneres Einsatzfahrzeug, den Mercedes Unimog, ersetzt.
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Schlauch-Gerätewagen
1965 vergrößerte sich der Fuhrpark in Ettelbrück um ein weiteres Fahrzeug. Einen Ford Transit, welcher neben 800 Meter B – Druckschläuche, dem dazu gehörenden Löschmaterial und einem Schlauchboot, noch 7 Mann Besatzung befördern konnte.
Feuerwehrtaktische Bezeichnung : Schlauch-Gerätewagen
Fabrikat / Type : Ford Transit FK 1 250
Herstellung und Aufbau : Fordwerke Köln
Lieferant : Garage Wengler Ford
Baujahr / Außerdienststellung : 1965 /
Hersteller : Ford
Motor : 4 Zylinder Otto
Einweihung : 1965
Gesamtmasse in kg :
Besatzung :
Wesentliche Ausstattung : 800 Meter B-Druckschläuche, Schlauchboot,
: Löschmaterial
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Kommandofahrzeug Ford Granada 4 Zyl. Benzin 108 PS - Eigenausbau - Baujahr: 1975 - Einweihung 1976 - Ausserdienststellung 1991 - |
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Leitern
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Auszugleiter 16m
Im Laufe des Jahres 1923 lieferte die Firma Lieb&Söhne aus Blaubeuren für die Summe von 4 740 Franken, eine neue mechanische, bis auf 16 Meter Höhe reichende Auszugleiter. Sie war rot lackiert und trug die Aufschrift. „Ville d’Ettelbruck, Service d’Incendie“.
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Anhängerleiter AL18
1960
Die Anhängerleiter wurde 1960 angeschafft. Ihr Dreiteiliger Leiterpark hatte eine Steighöhe von 18 Metern. Oben an der Spitze war eine Art Plattform auf die sich ein Feuerwehrmann stellen konnte, um seine Löscharbeiten mit der Lanze gefahrlos zu verrichten. Die Anhängerleiter wurde durch eine moderne Drehleiter vom Typ DLK23/12 ersetzt. Anschließend stand die Anhängerleiter lange nutzlos bei einer Scheune bis sie 2007 von Mitgliedern der Ettelbrücker Feuerwehr völlig restauriert wurde. Heute dient sie der Feuerwehr als Oldtimerfahrzeug.
Feuerwehrtaktische Bezeichnung : AL18
Fabrikat / Type : Bachert-Anhängerleiter AL-18 Nr. 336/60
Herstellung und Aufbau : Gebr. Bachert, Bad Friedrichshall-Kochendorf
Lieferant : Jean Cames Ettelbrück
Baujahr / Außerdienststellung : 1960 -
Hersteller : Gebr. Bachert, Bad Friedrichshall-Kochendorf
Ausziehlänge : 18 Meter
Einweihung : 1960
Gesamtmasse in kg : /
Wesentliche Ausstattung : Feuerwehrleinen, Radkeile, Diverses Werkzeug zur Wartung
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